Ostseebad Göhren


Das größte Seebad der Halbinsel Mönchgut (ca. 1.300 Einwohner) entwickelte sich vom Fischerdorf zum staatlich anerkanntem Seebadeort. Seit 1899 reisten die Gäste mit der Kleinbahn Rasender Roland nach Göhren. Auch heute ist die Schmalspurbahn noch für Gäste unterwegs, ein Urlaubsausflug der besonderen Art für die ganze Familie. Für Rügen typisch - ist auch das Ortsbild Göhrens durch die Bäderarchitektur geprägt. Für Urlaubsgäste stehen zahlreiche Hotels, Pensionen, Appartementhäuser und Ferienwohnungen in Göhren - rekonstruiert oder neuerbaut - bereit. Ihr Ansprechpartner für Göhrener Gastgeber: der Fremdenverkehrsverein des Ortes. Zum Spazieren, Spielen oder Faulenzen laden der kilometerlange breite Sandstrand, die Bernsteinpromenade, der Kurplatz und die Seebrücke ein. Ungefähr 300 m vom Strand lässt sich ein riesiger Findling im Wasser erkennen, der Buskam. Es ist überliefert, das er in früheren Zeiten als Kultstätte benutzt wurde und im 19. und 20. Jahrhundert für Hochzeitstänze (heute nicht mehr möglich). Ab Seebrücke werden Schiffsfahrten und entlang der Kreideküste angeboten. In Göhren befinden sich einige der "Mönchguter Museen", das Heimatmuseum - über die Menschen und Mönchgut. Der Museumshof - eine agrarhistorische Ausstellung. Das Rookhus - Fischer- und Kleinbauernhaus (18. Jh.). Das Museumsschiff, Motorsegler LUISE (eisernes Plattbodenschiff von 1906). Eine interessante Aussicht hat man vom Speckbusch - einem Hügelgrab aus der Bronzezeit. Das milde Reizklima nutzen viele Gäste für ambulante Kuren.

Ostseebad Goehren Bernsteinpromenade