Sassnitz


Aus einem Fischerdorf entwickelte sich das erste Seebad von Rügen (1824) mit einem wunderschönen Hafen. Von dem heute nicht mehr nur Fischerboote, sondern auch Ausflugsschiffe - Ziel ist häufig die Kreideküste mit dem bekannten Königsstuhl - starten. Einige Schiffe laden zum Hochseeangeln ein. Heute leben in der Stadt am südlichen Teil des Nationalparks Jasmund ca. 12.000 Einwohner. Ein Spaziergang von der Altstadt über die Fußgängerbrücke zum Hafen mit der 1,5 km langen Mole ist sehr zu empfehlen. Über die Fischer und den Hafen kann man sich im Fischerei- und Hafenmuseum informieren, ein U-Boot ist ebenso zu besichtigen wie das Museum für Unterwasserarchäologie. Die weißleuchtenden Kreidefelsen, das blaue Meer und die grünen Buchenwälder sind ein beeindruckendes Bild. Die Straße zum Königsstuhl führt an der Johanneskirche vorbei. Sie liegt auf einer Anhöhe, ist im neugotischen Stil erbaut und 1883 geweiht worden. Zahlreiche Sassnitzer Hotels, Pensionen, Appartementhäuser und Privatquartiere laden Touristen zum Verweilen ein. Zunehmend ist auch die Zahl der Gäste, die die Kreide als Kuranwendung wollen. Die Stadt ist ein staatlich anerkannter Erholungsort, hat aber das Ziel, Kreideheilbad zu werden. Vom Ortsteil Mukran starten Fähren nach Trelleborg (Schweden), Bornholm (Dänemark), Klaipeda (Litauen) und nach St. Petersburg und Kaliningrad (Russische Föderation).


Hafen Sassnitz auf Ruegen